Katzenbabys kaufen

Du möchtest Katzenbabys kaufen oder suchst jemanden, der Katzenbabys zu verschenken hat? Du hast darüberhinaus Fragen, etwa welche Katze passt zu mir, wie kann ich meine Katzenbabys erziehen oder in welchem Alter sollte ich sie zu mir nehmen? Herzlichen Willkommen auf dieser Seite. Hier findest Du viele Hinweise darauf, welche Dinge Du beim Kauf einer Katze beachten solltest. Ich habe außerdem Tipps zum Umgang und einiges an Hintergrundwissen zusammengetragen. Beachte auch meine Checkliste zum ausdrucken.

Zur besseren Übersicht ein Inhaltsverzeichnis für diese Seite:

Wo soll die Katze herkommen?

Checkliste Katzenbaby kaufen
hier gehts zur Checkliste

• Katzen aus Kleinanzeigen
• Katzen vom Züchter
• Katzen aus dem Tierheim
• Katzen von Bekannten
• Übersichtstabelle der Anbieter

Welche Katzenrasse passt zu mir?
Katze oder Kater?
Welches Alter zur Übergabe?
Ein oder zwei Katzen?
Katzenversicherung
Was kostet eine Katze im Monat?
Was ist noch zu beachten?
Gästebuch

Zu verkaufen? Zu verschenken? 

Eine der ersten Fragen beim Wunsch nach einer Katze lautet sicherlich: woher soll man sie bekommen? Googelt man nach „Katzenbabys kaufen“ oder „Katzenbabys zu verschenken“ findet man eine unüberschaubar große Zahl an Treffern. Gerade Einsteiger könnten davon überfordert sein. Ich möchte daher die Vor- und Nachteile der verschiedenen Anbieter darstellen und so eine erste Orientierung bieten.

Katzen aus Kleinanzeigen

ebay Kleinanzeigen für katzen
Kleinanzeigen von ebay, markt.de, deine-tierwelt, etc. dominieren die Suche bei google

Zu den beliebtesten Anlaufadressen dürften Kleinanzeigen gehören. Dabei nehmen die ebay Kleinanzeigen einen Schwerpunkt ein. ebay Kleinanzeigen haben sich über die Jahre zu einem riesigen Marktplatz entwickelt. Da wundert es nicht, dass man dort auch Katzenbabys kaufen kann. Die ebay Kleinanzeigen sind vor allem deshalb attraktiv, weil man dort kostenlos Anzeigen schalten kann, die zudem einen starken örtlichen Bezug aufweisen. Die Betonung der Regionalität ist ein entscheidender Unterschied zur großen „Mutter“ ebay.

Es gibt jedoch nicht nur ebay, Plattformen für Kleinanzeigen werden auch von markt.de, deine-suche.de, quoka.de, kalaydo.de und vielen weiteren zur Verfügung gestellt. Damit aber immer noch nicht genug. Hinzu kommen die Kleinanzeigen der örtlichen Presse, Zeitschriften, Anzeiger und Zeitungen.

Die einzelnen Plattformen wie ebay, markt.de, deine-tierwelt, pp. sollen an dieser Stelle keinem Test oder Vergleich unterzogen werden. Es lassen sich jedoch einige allgemeingültige Aussagen zu der Suche nach Katzenbabys in Kleinanzeigen treffen.

Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der Kleinanzeigen zum Thema Katzenbabys kaufen dargestellt. Dabei kann es sich natürlich nur um grundsätzliche Aussagen handeln, diese mögen sich im Einzelfall anders darstellen.

Vorteile der Kleinanzeigen:

Gerade die Kleinanzeigen der Anbieter im Internet bieten eine riesige Auswahl. Dies ist ein großes Plus. Zudem kannst Du bequem von zu Hause aus in den Anzeigen „stöbern“. Die meisten dieser Anzeigen werden von Privaten geschaltet, so dass Du günstige Katzenbabys kaufen kannst, mitunter sogar welche die zu verschenken sind. Egal ob nun Kleinanzeigen von ebay, markt.de, deine-tierwelt oder einem sonstigen Anbieter, bei nahezu allen kann man als Suchender auch eine eigene Anzeige mit den ganz persönlichen Wünschen aufgeben. Der meistgesuchte Vorteil düfte insbesondere im Preis liegen. Nicht jeder kann sich eine Rassekatze vom Züchter leisten.

Nachteile der Kleinanzeigen:

Leider muss man auch Nachteile bei der Suche über die Kleinanzeigen in Kauf nehmen. So fehlt es an einem Bewertungssystem des Verkäufers, wie man es etwa von ebay oder von Amazon kennt. Es fehlt meist auch an einem sonstigen Vertrauensindikator. Besorgst Du Dir Deine Katze von einem Züchter oder aus dem Tierheim, kannst Du Dich in aller Regel auf einige Standards, Zertifikate bzw. Mindestanforderungen verlassen. Ähnliches gilt auch für Katzen von Bekannten, bei denen Du genau weißt wo sie herkommen. Bei den Kleinanzeigen mangelt es oft daran. Es kommt hier sehr auf den persönlichen Eindruck an. Leider bleibt dafür meist kaum Zeit. Er beschränkt sich oftmals auf das Gespräch während der Übergabe der Katze. Und dann hat man ggfs. im wahrsten Sinne des Wortes die „Katze im Sack“ gekauft. Diese Unsicherheit kann sich auch auf die Wesensmerkmale und Charaktereigenschaften der Katze beziehen. Nicht immer ist bekannt, was „drin“ ist. Dies ist bei reinrassigen Katzen anders. Wenn Du Dir eine Katze aus Kleinanzeigen kaufen möchtest, solltest Du Dir viel Zeit für den Besuch beim Verkäufer nehmen und dort auch auf Dein Bauchgefühl achten.

Katzen vom Züchter

Katzen vom Züchter
Spästens beim Thema Rassekatze führt am Züchter oft kein Weg vorbei…

Beim Züchter erhältst Du vorrangig Rassekatzen, über deren Herkunft Du Dir sicher sein kannst und die mit einer großen Wahrscheinlichkeit gesund sind. Es gibt gute Gründe, eine Katze vom Züchter zu kaufen. Achte darauf, dass der Züchter eine Züchter-Prüfung abgelegt hat und dass er Katzen mit Stammbaum verkauft. Dann kannst Du grundsätzlich darauf vertrauen, dass artgerechte Standards eingehalten werden. Züchter, die ihre Katzen ohne Stammbaum anbieten, unterstehen nicht den Richtlinien eines Vereins oder Verbandes. Es ist dann nicht gewährleistet, dass Schonzeiten für die Muttertiere eingehalten werden, Impfungen  durchgefüht werden etc. Natürlich gibt es auch bei den „zertifizierten“ Züchtern schwarze Schafe, diesen kannst Du jedoch mit etwas Achtsamkeit begegnen. Lasse Dir im Zweifel die Zucht-Erfahrung des Züchters schildern. Schaue Dir seine Wohnung an, achte darauf wo die Katzen gehalten werden und lasse Dir Einblick in die Katzenräume geben. Verwehrt Dir der Züchter jeden Einblick, dann ist Vorsicht geboten. Ein seriöser Züchter hat üblicherweise nichts zu verbergen.

Vorteile des Züchters:

Ein guter Züchter ist auch nach dem Kauf noch für Dich da. Er wird weiterhin fachkundig beraten, wenn Du Fragen zum Futter, zur Erziehung, zu Krankheiten oder zu anderen Themen hast. Gerade als Katzen-Neuling wirst Du froh über diese Hilfe sein. Ein Vorteil liegt natürlich auch in der Auswahl der Rassekatzen, mit bekanntem Stammbaum, mit verläßlichem Blick auf die Gesundheit und dem Einhalten von Impfungen etc. Auch wenn die verschiedenen Katzenrassen keine Garantie für bestimmte Wesensmerkmale und Charaktereigenschaften beinhalten, besteht dennoch eine gewisse Chance, dass Du eine Katze mit typischerweise vorligenden Merkmalen erhältst.

Nachteile beim Kauf vom Züchter:

Der größte Nachteil dürfte im hohen Kaufpreis liegen. Katzenbabys kaufen beim Zücher kostet Geld. Je nach Katzenrasse kann der Kaufpreis zwischen mehreren hundert bis über tausend Euro betragen. Es gibt Stimmen, wonach Katzen vom Züchter anfälliger für Krankheiten sein sollen. Diese Aussage ist so pauschal aber nicht zu stützen. Hier kommt es insbesondere auf die Rasse an. Ganz überwiegend dürften die beim Züchter erworbenen Katzen den „frei“ verkauften oder verschenkten in dieser Hinsicht nicht unterlegen sein. Im Gegenteil, ein Züchter achtet typischerweise schon im eigenen Interesse auf den Verkauf von gesunden und langlebigen Katzen. Alles andere würde ihm langfristig vor die Füße fallen.

Katzen aus dem Tierheim

Katze aus dem Tierheim
Katzen aus dem Tierheim haben oft ihre eigene Geschichte…

Eine Katze aus dem Tierheim zu holen ist grundsätzliche eine sehr ehrbare Vorgehensweise, die ein Katzenschicksal zum Guten wenden kann. Der Gedanke liegt auch nahe. Warum beim Züchter Katzenbabys kaufen – der auf zusätzliche Vermehrung aus ist – wenn es an anderer Stelle doch bereits so viele Katzen gibt, die sich nach Zuwendung nur so sehnen. Du solltest dennoch genau prüfen, ob Du die persönlichen Voraussetzungen für eine Katze aus dem Tierheim mitbringst. Die Lebenswege dieser Katzen können belastet sein. Manche Tierheim-Katze hat längere Zeit draußen gelebt, etwa weil sie ausgesetzt wurde oder vom Balkon gefallen ist etc. Hier hat dann eine Entwöhnung vom Menschen stattgefunden. Katzen aus dem Tierheim haben mitunter auch traumatische Erlebnisse hinter sich, etwa den Tod ihres Besitzers oder die Trennung von ihren Geschwistern zur Unzeit. Auch die Zeit im Tierheim kann belastend für Katzen sein und zu Verhaltensauffälligkeiten führen.

Im Ergebnis können diese Umstände dazu führen, dass die Katze längere Zeit brauchen wird, um sich bei Dir einzugewöhnen. Lass Dir von den Mitarbeitern des Tierheims in jedem Fall die Geschichte der Katze erzählen. So kannst Du ggfs. einschätzen was auf Dich zukommt. Wenn es Dir letztlich gelingt, die Katze bei Dir einzugewöhnen und eine Bindung aufzubauen, hast Du gute Chancen auf eine enge Beziehung mit großer Dankbarkeit.

Vorteile des Tierheims:

Mit der Abholung aus dem Tierheim gibtst Du einem gestrandeten Lebewesen die Chance auf ein neues zu Hause. Dein Wunsch nach einer Katze kann auf diese Weise zugleich eine große Hilfe sein. Ein Vorteil liegt auch darin, dass Du Dir sicher sein kannst, dass – jedenfalls nach der Aufnahme ins Tierheim – tierärztliche Kontrollen durchgeführt wurden und der gesundheitliche Zustand der Katze bekannt sein dürfte. Außerdem wuren notwendige Impfungen, Wurmkuren, Flokuren, etc. durchgeführt. Auch tiergerechte Standards werden eingehalten. Und schließlich sparst Du Dir hohe Anschaffungskosten, die von Züchtern und manchen Verkäufern über Kleinanzeigen gefordert werden.

Nachteile bei Katzen aus dem Tierheim:

Eine Herausforderung ist meist der bisherige Lebensweg der Katze. Nicht immer ist er bekannt. Und die bekannten Stationen der Katzen sind oftmals wenig schön. Es braucht dann viel Geduld, Empathie und Achstsamkeit, um die Katze an ihr neues Zuhause zu gewöhnen. Wenn Du an Deiner Geduld und an Deinem ernsthaften Willen zweifelst, diesen Weg gemeinsam mit der Katze zu gehen, dann solltest Du lieber Abstand nehmen. Ansonsten ist die Enttäuschung nachher zu groß und Du wirst auch der Katze nicht dauerhaft gerecht werden. Das gilt gerade dann, wenn es Deine erste Katze sein wird.

Katzen von Freunden und Bekannten

Katzen zu verschenken
Katzenbabys von Bekannten – oft zu verschenken…

Ein oft gewählter Weg zur neuen Katze geht über Freunde und Bekannte. Äußert man seinen Wunsch nach einer Katze im persönlichen Umfeld, dauert es oft nicht lange, bis einer einen kennt der einen kennt… Und schon sitzt man bei seinen Bekannten und hat die Wahl. Katzen auf diese Weise zu erhalten, ist grundsätzlich ein gut geeigneter Weg. Aber natürlich gibt es auch hier einige Dinge zu beachten.

Vorteile bei Bekannten:

Oftmals verschenken Freunde oder Bekannte ihre Katze, oder geben sie Dir zu einem sehr fairen Preis ab. Ein weiterer Vorteil liegt in der persönlichen Bekanntheit. Meist gelingt die Vertrauensbildung hier viel besser, als über die anonymen Bewertungssysteme der Kleinanzeigen-Plattformen, oder Zertifikate und Prüfbescheinigungen von Züchtern. Was kann es besseres geben, als jahrelange Freundschaft, um einen Menschen und seinen Umgang mit Katzen einschätzen zu können?

Nachteile der Katzen über Bekannte:

Der Weg über Freunde und Bekannte ist nicht frei von Nachteilen. Zum einen ist man bezüglich der Katzenarten und des Zeitpunkt äußerst beschränkt. Während man über Kleinanzeigen, Züchter und Tierheim das ganze Jahr über Katzenbabys kaufen oder zu verschenken finden kann, hat man hierauf bei Bekannten keinen Einfluss. Es gibt einen weiteren Punkt auf den Du achten solltest: höre in Dich hinein, ob Du die angebotene Katze wirklich willst, oder ob Du Dich nur Deinem Freund verpflichtet fühlst. Es könnte ja durchaus sein, dass Du zwar eine Katze suchst, jedoch nicht unbedingt eine solche wie sie gerade im Bekanntenkreis verfügbar ist. Sei hier stets ehrlich zu Dir selbst, Dein Freund oder Bekannter wird es aushalten müssen, wenn Du sein Kitten ablehnst und an anderer Stelle fündig wirst. Und ein letzter Punkt ist wichtig: es muss allen Beteiligten klar sein, dass trotz Freundschaft keine Garantien gegeben werden können. Es wäre zu schade, wenn Freundschaften am Ende scheitern, weil Vorwürfe bezüglich kranker Katzen im Raume stehen.

Katzenbabys zu verkaufen oder verschenken
Ein Katzenjunges entdeckt die Welt…

Fazit – Vergleich der Anbieter

Wie Du siehst, gibt es nicht DEN einen Anbieter. Kleinanzeigen, Züchter, Tierheim und Bekannte haben alle ihre Vor- und Nachteile. In einer Übersichtstabelle habe ich sie noch einmal aufgelistet. Dabei gilt: die Punkte müssen nicht in jedem Einizelfall gelten, sie können nur Verallgemeinerungen sein und einen groben Anhalt geben:

 VorteileNachteile
KleinanzeigenGroße Auswahl
Günstig
Teilweise zu verschenken
Gibt gute und schlechte Anbieter
In der Regel keine Rassekatzen
"Überraschungspaket"
ZüchterRassekatzen
Stammbaum
Einhalten von Standards
Fachkundige Beratung
Hoher Kaufpreis
Tierheim"Gute Tat"
Tierärztliche Betreuung
Kaum Anschaffungskosten
Chance auf besonders enge Bindung
Mitunter schwierige traumatische Vergangenheit
Geduld und Durchhaltewillen bei der Eingewöhung erforderlich
Erfahrung mit Katzen vorteilhaft
BekannteZu verschenken oder fairer Preis
Großes Vertrauen in Anbieter
Geringe Auswahl
Zeitpunkt nicht frei wählbar
Gefahr von innerer Verpflichtung

Wo soll Deine Katze herkommen?

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Welche Katzenrasse passt zu mir?

Du möchtest Dir Katzenbabys kaufen? Eine weitere Frage, die Du Dir sicherlich stellst, lautet: welche Katze passt zu mir? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Zunächst ist auszuloten, ob Du Dir eine Rassekatze vom Züchter leisten möchtest, oder ob es eine Hauskatze sein soll. Vielleicht kommt es Dir auch gerade darauf an, eine Katze aus dem Tierheim zu holen.

Bezüglich der verschiedenen Katzenrassen wirst Du schnell über Charakter-Zuschreibungen und typische Merkmale stolpern. Diese gibt es für die verschiedensten Rassen, seien es Main-Coon, Burma, Birma, Ragdoll, Perser, oder Europäisch Kurzhaar Katzen. Schon an dieser Stelle sei gesagt, dass es bei den Aussagen zu Katzenrassen nur um verallgemeinerte Tendenzen gehen kann. Wenn eine Rasse als besonders anschmiegsam beschrieben wird, ist die Chance sicherlich höher, eine solche Katze auch tatsächlich zu erhalten. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht, auch unter den vermeintlich verschmusten Katzen können echte Zicken und Eigenbrötler sein.

Ich habe Dir einige der beliebtesten Katzenrassen auf einer Sonderseite zusammengestellt. Dort findest Du neben einer Übersicht auch einige ergänzende Hinweise mit Dingen, auf die Du bezüglich der Katzenrasse achten kannst.

Katze oder Kater?

Eine weitere Frage, die sich stellt: solltest Du Dir eine Katze oder einen Kater kaufen? Die Beantwortung ist ein wenig Glaubenssache. Es gibt nicht wenige Stimmen, die sagen, dass Kater anhänglicher seien und – insbesondere nach der Kastration – besonders ruhig und verschmust. Andere stellen dar, dass Kater zum herumstreunern neigten. Es ist zu lesen, dass Katzen eigenwilliger seien, dass sich zwei Katzen eher streiten würden und es deshalb ratsam sei, ein Pärchen nach Hause zu holen. Allen diesen Verallgemeinerungen darf man mit guten Gründen skeptisch gegenüber stehen. Katzen (und Kater) bleiben Lebewesen, die sich an die zugedachten Schubladen nicht immer halten. Einen großen Einfluss auf das Verhalten haben neben dem Geschlecht sicherlich auch die Kinderstube, die Rasse, das Alter und die bisherigen Lebensumstände.

Einen Unterschied kann man allerdings mit einiger Treffsicherheit beobachten: ab der Geschlechtsreife (so etwa im 5. bis 12. Monat) werden Katzen „rollig“. Katzen schreien dann und führen sich wild auf. Kater fangen an ihr Revier zu markieren und urinieren an den verschiedensten Stellen. Beide Verhaltensweisen können für Dich als Katzenbesitzer anstrengend sein.

Ernsthafte Gedanken solltest Du Dir im Vorfeld zum Thema Kastration machen. Wenn Du Deine Katze nicht zur Zucht verwenden möchtest, sprechen einige Gründe für eine Kastration. Dieser Eingriff ist für den Kater vergleichsweise einfach. Die Beeinträchtigung dauert nur einige Stunden an. Anders verhält es sich bei Katzen. Für diese ist eine Kastration eine größere Operation. Katzen brauchen im Anschluss mehrere Tage zur Erholung. Der Aufwand spiegelt sich auch in den Kosten wieder: Die Kastration einer Katze kostet ein Vielfaches mehr.

Welches Alter sollte die Katze haben?

Hauskatzen und Katzen vom Bauernhof werden oft schon im Alter von 6-8 Wochen abgegeben.  Willst Du beim Züchter Katzenbabys kaufen, erhältst Du diese dagegen meist erst ab der 12. Woche. Ich rate Dir grundsätzlich auch eher zum späteren Abgabezeitpunkt. Kitten sollten nicht zu früh von ihrer Mutter und den Geschwistern getrennt werden. In den ersten Wochen benötigt das Katzenbaby noch sehr viel Zuwendung von der Katzenmutter. Hier spielen auch Aspekte der Erziehung mit hinein. Das Jagd- und Sozialverhalten wird gerade in den ersten Wochen geprägt. Den Orientierungsrahmen kann ein Mensch kaum abbilden, vieles entwickelt es sich über die Interaktion mit der Katzenmutter und den Geschwistern.

Alter der Katze
Welches Alter zur Übergabe?

Dass die 6. Woche grundsätzlich zur Übergabe geeignet scheint, liegt wohl auch daran, dass Katzen in diesem Alter bereits feste Nahrung fressen und sich dem Katzenklo annähern können etc. Vorteilhaft ist das darüber hinausgehende Säugen bei der Mutter dennoch. Über die Muttermilch werden dem Katzenbaby viele wichtige Stoffe zugeführt. Dies stärkt das Immunsystem und beugt Krankheiten vor. Außerdem wird der Saugreflex der Katze befriedigt. Dies ist für die Entwicklung der Katze wichtig, andernfalls kann es im späteren Verlauf zu anhaltendem Saugen an allen möglichen Alltagsgegenständen kommen. Problematisch kann es dann werden, wenn die Katze später an den eigenen Extremitäten nuckelt. Die frühe Trennung kann sich auch negativ bezüglich eines Klammerverhaltens auswirken. Hierfür dürften Verlustängste verantwortlich sein, die beim neuen Besitzer kompensiert werden. Auch gegenteilige Verhaltensweisen kommen vor, etwa das eine Katze später aggressive, passive oder sonstige unsoziale Tendenzen hat.

Insbesondere das Thema Impfung spricht für eine spätere Übergabe. Die von der Muttermilch übertragenen Abwehrstoffe lassen ab der 6. Lebenswoche langsam nach. Im Alter von 8 Wochen wird das Katzenbaby gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft. Eine Wiederholungsimpfung erfolgt etwa 4 Wochen später. Erst dann ist die Katze vollständig grundimmunisiert.

Zusammengefasst: natürlich ist die Übergabe der Katze auch im Alter von 6 Wochen möglich. Wirklich empfehlenswert ist dies jedoch nicht. Ein deutlich besser geeigneter Zeitpunkt liegt im Alter von 12-13 Wochen vor, wenn die Katze geimpft ist (und wenn der bisherige Besitzer nach dem Impfen villeicht noch ein paar Tage auf die Katze geachtet hat, um mögliche Nebenwirkungen der Impfung festzustellen).

Ein oder zwei Katzen?

Um die Antwort vorweg zu nehmen: soweit es Dir möglich erscheint, solltest Du gleich zwei Katzen zu Dir nehmen. Es gibt zwar den Spruch, dass Katzen Einzelgänger seien. Dem liegt jedoch eine sprachliche Ungenauigkeit zugrunde: Katzen sind Einzeljäger, keine Einzelgänger. Tatsächlich sind Katzen sehr gesellige Tiere. Wer einmal mehrere Katzen beim Spielen erlebt hat, kann daran kaum einen Zweifel haben. Wichtig ist, dass Katzenbabys dieses Sozialverhalten in ihrer frühen Prägungsphase erlernen. Wie im vorherigen Absatz behandelt, sollten sie daher auch nicht zu früh aus ihrer Katzenfamilie genommen werden.

Katzen, die nicht mit ihren Geschwistern aufgewachsen sind, haben ein tendenziell weniger ausgesprägtes Bedürfnis nach Geselligkeit. Hier kann es tatsächlich einmal vorkommen, dass man einen Einzelgänger „erwischt“ hat.

Gerade in der heutigen Zeit, wo immer mehr Katzen in Wohnungen gehalten werden, sollte der Aspekt Berücksichtigung finden. Hier ist es besser, zwei Katzen die Chance auf eine wechselseite Beschäftigung zu geben.

Eine oder zwei Katzen
Ein oder zwei Katzen?

Solltest Du Dir nicht mehrere Katzenbabys kaufen können oder wollen, so achte zumindest darauf, dass Du Dir eine Katzenrasse heraussuchst, die typischerweise besser mit der Einzelhaltung und/oder der Wohnungshaltung zurecht kommt. In meiner Auflistung der beliebtesten Katzenrassen findest Du hierzu eine Übersicht.

Wenn Du zwei Katzenbabys kaufen möchtest, solltest Du darauf achten, dass sie grundsätzlich zusammenpassen (ähnliches Alter, harmonierende Persönlichkeiten etc.).

Katzenversicherung

Eine Katzenversicherung hilft Dir im Notfall zur Kostendeckung bei Krankheiten und notwendigen Operationen Deiner Katze. Deshalb meint Katzenversicherung genau genommen auch Katzen-Krankenversicherung. Es gibt daneben auch OP-Versicherungen, die sich speziell auf Operationen beziehen. Die Versicherer bieten verschiedene Modelle an. Mache Dir am Besten Gedanken darüber, ob Du eine solche Versicherung überhaupt brauchst (oder im gegebenen Fall den Tierarzt lieber selbst zahlen möchtest) und wenn ja, welches Modell für Dich in Frage kommt. Katzenversicherungen gibt es für etwa 15-20 Euro im Monat, OP-Versicherungen für etwa 8-12 Euro.

Schäden, die durch Deine Katze bei Dritten verursacht werden, sind in aller Regel durch Deine private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Eine gesonderte „Katzenhaftpflichtversicherung“ braucht es also nicht. Informiere Dich hierüber aber in jedem Fall bei Deiner Versicherung, so bist Du auf der sicheren Seite und brauchst Dich nicht auf bloße Annahmen verlassen.

Wieviel kostet eine Katze im Monat?

Katzenbabys kaufen allein sagt noch nichts über die tatsächlichen Kosten aus. Bei der Anschaffung einer Katze solltest Du auch einmal die später anfallenden laufenden Kosten überschlagen. Natürlich lassen sich diese nicht exakt voraussehen, manche Dinge kann man aber schätzen.

Kosten die für Deine Katze anfallen können:

 monatlich (in Euro)jährlich (in Euro)einmalig (in Euro)
Anschaffung der Katze0-8 (bei 15 Lebensjahren)0-100 (bei 15 Lebensjahren)0-1500
Erstausstattung0,5 (bei 15 Lebensjahren)7 (bei 15 Lebensjahren)100
FutterNassfutter 30-90
Trockenfutter 10-40
Nassfutter 360-1080
Trockenfutter 120-480
-
Katzenstreu15180-
Tierarztkosten4-12,550-150-
Spielzeug0-40-50-
Leckerli5-1060-120-
Versicherung (optional)8-16100-200-
Gesamt62,5 bis 166 bei Nassfutter
42,5 bis 116 bei Trockenfutter
750 bis 1992 bei Nassfutter
510 bis 1392 bei Trockenfutter
-

Was ist noch zu beachten?

Natürlich gibt es neben den oben genannten Punkten zum Katzenbabys kaufen noch viele weitere kleine und größere Dinge zu beachten. Einige davon habe ich Dir hier noch einmal aufgelistet:

  • Du solltest Dir im Klaren darüber sein, wer sich um die Katze kümmert (Futter geben, Katzenklo sauber machen, Fellpflege, kuscheln, spielen, etc.). Und zwar die nächsten 10-20 Jahre!
  • Prüfe, ob eine Katzenhaltung laut Deinem Mietvertrag zulässig ist.
  • Prüfe ob einer Deiner Mitbewohner (Menschen) eine Katzenhaarallergie hat.
  • Wenn Du in den Urlaub fahren möchtest, solltest Du eine Unterbringungsmöglichkeit für Deine Katze haben (Katzensitter, Katzenpension).
  • Wenn Du bereits ein Haustier hast, solltest Du – soweit im Vorfeld möglich – abwägen, ob es sich mit der neuen Katze vertragen wird.
  • Du solltest wenn du einen Balkon hast, über die Sicherung in Form von einem Katzenschutznetz nachdenken.

Du findest eine Checkliste zum Katzenbabys kaufen hier.

Katzenbabys kaufen
Ein Katzenjunges entdeckt die Welt…

 

Gästebuch

3 comments

  1. sylvia says:

    Ist wirklich sehr informativ deine Seite.
    Wenn ich die mal vor zwei Jahren gekannt hätte…. 😉
    Werde jedem der sich ne Katze anschaffen möchte diese Seite empfehlen.
    liebe Grüße
    Sylvia

  2. Tobias Wolf says:

    Interessante Idee mit deiner Seite. Ich glaube ich würd auch gern über Katzen und vor allem Babys <3 berichten wollen. Wenn ich mir ein Haustier anschaffen würde, dann wäre es eine süße Katze oder ein süßes Mäuschen. Hoffentlich vertragen sie sich dann auch gut.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben

    Liebe Grüße

    Tobias Wolf

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